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Selbsterfahrungsgruppe |
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Vielen Menschen mit Herz- und Kreislauferkrankungen ist nicht verborgen geblieben, dass sich ihre körperlichen Beschwerden durch negative Gefühle vermehren und verstärken. In den letzten Jahren sind in der psychosomatischen Forschung die schädlichen Wirkungen von Unversöhnlichkeit, Feindseligkeit und Zorn auf den Körper in zahlreichen Studien nachgewiesen worden. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Gefühle eine signifikante Ursache für schwerwiegende Erkrankungen sein können. Wir wissen heute, dass sich z.B. Feindseligkeiten ganz besonders schädlich auf das kardiovaskuläre System auswirken, ja, dass Zorn bzw. Wut im Vergleich zu anderen Risikofaktoren, wie einem hohen Cholesterinspiegel oder Bluthochdruck, ein ebenso dominanter Risikofaktor ist. Dabei bedarf es keiner wissenschaftlichen Studien, um festzustellen, dass diese Gefühle unsere Urteilsfähigkeit beeinträchtigen, extremes psychisches Unbehagen erzeugen und unsere persönlichen Beziehungen zerstören können. Das wissen wir aus eigener Erfahrung. Unversöhnlichkeit, Wut und Hass versetzen uns in einen Zustand, der unsere Probleme und Schwierigkeiten in der Regel nur verschlimmert. Kein Wohlstand vermag uns vor der destruktiven Wirkung von zornigen und hasserfüllten Gedanken zu schützen. Auch Bildung ist keine Garantie dagegen. |
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Was kann man gegen diese gesundheitsschädlichen negativen Gefühle und Einstellungen tun? |
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Experimente haben gezeigt, dass nicht nur unsere Verhaltensweisen durch unsere Einstellungen und unsere Charakterzüge bestimmt sind, sondern dass umgekehrt auch unser Verhalten unsere Einstellungen und Gefühle verändern kann. So ist jeder Schritt, mit dem wir den Einfluss der negativen Emotionen durch Verhaltensänderung verringern können, und sei er auch noch so klein, sehr hilfreich. Die Teilnahme an unserer Selbsterfahrungsgruppe soll dazu führen, die schon vorhandenen Destruktionen durch Unversöhnlichkeit, Wut, Zorn und Hass auf unsere Psyche, unseren Körper und unsere zwischenmenschlichen Beziehungen möglichst aufzuheben und weitere Destruktionen zu verhindern. Dabei können auch unheilsame Ängste vermindert werden. |
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Über den Leiter der Selbsterfahrungsgruppe: |
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Thomas
Mösler wurde 1955 in München geboren. Nach einem
Doppelstudium der Humanmedizin und der Geisteswissenschaften mit den
Schwerpunkten Philosophie und Psychologie, spezialisierte er sich als Arzt
in den drei Fachdisziplinen Neurologie, Psychiatrie und
Psychotherapeutische Medizin. 1991 erfolgte die Habilitation über das
Thema Suizid. Als Gerichtsgutachter weitete er das Spezialgebiet seiner
Habilitation über selbstaggressive Handlungen auf Fremdaggression aus.
Thomas Mösler arbeitete viele Jahre als Oberarzt an einer deutschen
psychiatrischen Universitätsklinik und leitete eine Sexualmedizinische
Ambulanz, in der u. a. Partnerschaftskonflikte, aber auch Täter und Opfer
von Straftaten und deren Angehörige betreut wurden. |
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Termine für die Selbsterfahrungsgruppen zur Prophylaxe und Bewältigung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen finden regelmäßig statt. |
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Zeiten: |
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Freitag: |
17.30 - 19.10 Uhr (100 Min.) 19.30 - 21.10 Uhr (100 Min.) |
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Samstag: |
09.00 - 10.40 Uhr (100 Min.) 11.10 - 12.50 Uhr (100 Min.) 15.00 - 17.40 Uhr (100 Min.) 18.10 - 19.50 Uhr (100 Min.) |
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Sonntag: |
09.00 - 10.40 Uhr (100 Min.) 11.10 - 12.50 Uhr (100 Min.) |
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Daraus
ergeben sich 8 x 100 Min. Selbsterfahrung. |
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Es kann
nur das vollständige Wochenende belegt werden. |
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Es kann nur das vollständige Wochenende belegt werden. |
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Interessenten richten sich bitte schriftlich an: Dabei wäre die Schilderung der speziellen persönlichen Probleme wünschenswert. |