Selbsterfahrungsgruppen 
zum Umgang mit Todesphänomenen

Jedes Leben wird zwangsläufig mit Alter, Krankheit und Tod konfrontiert. Die meisten Menschen begegnen schon während ihres Lebens ein- oder auch mehrmals auf irgendeine eindringliche Weise dem Tod. Dies kann durch Erleben eines Unglücks, einer schweren Krankheit oder durch die Konfrontation mit dem Ableben nahestehender Personen geschehen.

Wir werden aber auch durch die Massenmedien, die von Krieg, Katastrophen, Hunger und Leid in aller Welt berichten, an die Endlichkeit unseres irdischen Daseins erinnert.

Dabei ist für viele Menschen der Umgang mit der unvermeintlichen zeitlichen Begrenzung unseres Lebens schwierig geworden. Man versucht, das Thema "Tod", so lange es nur geht, zu verdrängen. Die Folge ist, dass sich unsere Todesängste und eine ganze Reihe von Ängsten, die indirekt damit verbunden sind, im Grunde noch verstärken, unser gegenwärtiges Leben belasten, die Lebensfreude trüben und sogar krankheitsfördernde Auswirkungen haben können. Wir werden außerdem hilflos in schwierigen und oft entscheidenden Situationen unseres persönlichen Lebens, wie z.B. in lebensbedrohlichen Krisen, aber auch schon in Zeiten der Schwäche, bei Depressionen, zwischenmenschlichen Konflikten, Krankheit und Alter. Neben vielen anderen Problemen gehören in diesen Bereich auch die Fragen:

  • Wie gehe ich mit jemandem um, der stirbt?

  • Wie gehe ich damit um, wenn ich an die zeitliche Begrenzung meines eigenen Daseins denke?

  • Wie gehe ich mit den Angehörigen und mit mir selber um, wenn von mir ein Angehöriger oder eine mir nahestehende Person stirbt?

  • Wie werde ich mit meiner Trauer fertig, die zur Verzweiflung geworden ist?

Das angebotene Seminar wird sich mit diesen Problemen befassen und Antworten auf dem Wege von Bewusstseins- und Verhaltensbereicherungen ermöglichen.

Über den Leiter der Selbsterfahrungsgruppe:


Thomas Mösler bei der Begleitung 

Thomas Mösler wurde 1955 in München geboren. Nach einem Doppelstudium der Humanmedizin und der Geisteswissenschaften mit den Schwerpunkten Philosophie und Psychologie, spezialisierte er sich als Arzt in den drei Fachdisziplinen Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. 1991 erfolgte die Habilitation über das Thema Suizid. Als Gerichtsgutachter weitete er das Spezialgebiet seiner Habilitation über selbstaggressive Handlungen auf Fremdaggression aus. Thomas Mösler arbeitete viele Jahre als Oberarzt an einer deutschen psychiatrischen Universitätsklinik und leitete eine Sexualmedizinische Ambulanz, in der u. a. Partnerschaftskonflikte, aber auch Täter und Opfer von Straftaten und deren Angehörige betreut wurden.
Thomas
Mösler ist lehrbefugt für Psychiatrie, Verhaltenstherapie, Sexualmedizin und Sexualtherapie.

Termine für die Selbsterfahrungsgruppe zum Umgang mit Todesphänomenen finden regelmäßig statt.

Zeiten:

Freitag:

17.30 - 19.10 Uhr (100 Min.)

19.30 - 21.10 Uhr (100 Min.)

Samstag:

09.00 - 10.40 Uhr (100 Min.)

11.10 - 12.50 Uhr (100 Min.)

15.00 - 17.40 Uhr (100 Min.)

18.10 - 19.50 Uhr (100 Min.)

Sonntag:

09.00 - 10.40 Uhr (100 Min.)

11.10 - 12.50 Uhr (100 Min.)

Daraus ergeben sich 8 x 100 Min. Selbsterfahrung. 
Gruppenstärke: 8 Teilnehmer, 2 Therapeuten

Es kann nur das vollständige Wochenende belegt werden. 
Die regelmäßige Anwesenheit ergibt sich aus dem Respekt gegenüber den anderen Gruppenteilnehmern und ist für die eigene Selbsterfahrung unersetzlich.

Interessenten richten sich bitte schriftlich an: 
Priv. Doz. Dr. med. Thomas Mösler
Nettelbeckstr. 14, D-90491 Nürnberg.

Dabei wäre die Schilderung der speziellen persönlichen Probleme wünschenswert.

Zur Abklärung der jeweiligen Gruppenfähigkeit ist ein Vorgespräch sinnvoll.

Einzeltherapien sind möglich.

zurück